06.05.2026, Vom 4. bis 30. Mai 2026 startet der Kanton Jura gemeinsam mit seinen Partnern im Sozialbereich eine neue Kampagne zur Förderung der Website und der Plattform für soziale Dienstleistungen JU- lien.org. JU-lien.org, die vor zwei Jahren ins Leben gerufen wurde, informiert die Öffentlichkeit über die im Jura verfügbaren Sozialleistungen und bietet kostenlose und vertrauliche Beratung zur passenden Unterstützung. Ziel ist es, die Bekanntheit der Plattform zu steigern, um die Unterauslastung sozialer Leistungen effektiver zu bekämpfen.
Wie schon beim Start 2024 profitiert JU-lien.org von erhöhter Sichtbarkeit dank einer vierwöchigen Kampagne mit Plakatwerbung, Radiospots und verstärkter Präsenz in den sozialen Medien. Die Slogans der erfolgreichen ersten Kampagne kommen wieder zum Einsatz, allen voran: „Julien kommt finanziell nicht mehr über die Runden – Rat sucht er bei JU-lien.org.“ Die Kampagne, die in den Versionen „Julien“ und „Julia“ angeboten wird, zielt darauf ab, Menschen zu erreichen, die möglicherweise keine Sozialleistungen in Anspruch nehmen, indem ihre individuellen Situationen thematisiert werden.
Im Fokus stehen dabei besonders gefährdete Gruppen, die von Nichtinanspruchnahme und finanzieller Unsicherheit bedroht sind: junge Menschen, Senioren, Alleinerziehende und Menschen mit geringen sozialen Netzwerken im Kanton. JU-lien.org möchte sie zu den verschiedenen, für ihre Situation passenden Angeboten führen. Angesichts der Komplexität der bestehenden Systeme verzichten manche Menschen in finanziellen Schwierigkeiten möglicherweise auf ihnen zustehende Hilfen.
Über die Website JU-lien.org und eine eigens eingerichtete Telefonnummer ( 079 677 37 65 ) können Nutzer Anfragen stellen. Innerhalb von fünf Tagen meldet sich eine Fachkraft der Sozialarbeit bei den Betroffenen, um ihnen zuzuhören, ihre Situation zu analysieren und sie zu den passenden Hilfsangeboten zu beraten. Dieser kostenlose und vertrauliche Service erhält jährlich über 100 Anfragen.
Erfreulicherweise wird die Initiative erneut von allen Partnern im Bereich der Sozialarbeit (Verbänden, Institutionen) sowie von zahlreichen Kommunen, Pfarreien und anderen Einrichtungen unterstützt.
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
Der Jura ist der jüngste Kanton in der Schweiz. Er entstand aufgrund von (für Schweizer Verhältnisse massiven) kulturellen Spannungen und den darauf folgenden lokalen und eidgenössischen Volksabstimmungen vom 29. September 1978 am 1. Januar 1979 durch Abspaltung vom Kanton Bern. Die Gebiete nördlich von Biel wurden dem Kanton Bern 1815 durch Entscheidung des Wiener Kongresses als Entschädigung für die verlorenen Territorien im Aargau und der Waadt zugesprochen.
Der Kanton Bern ist politisch eher konservativ, grösstenteils protestantisch und deutschsprachig. Die Bewohner des 1815 erworbenen Gebietes, die zuvor Untertanen des in Pruntrut residierenden Fürstbischofs von Basel gewesen waren, sind dagegen eher liberal, mehrheitlich französischsprachig und - in dem den neuen Kanton bildenden Nordteil - katholisch.
Dass der Konflikt, der letzten Endes zur Abtrennung des Kantons Jura von Bern führte, ursprünglich weniger sprachlicher, sondern konfessioneller Art ist, zeigt sich daran, dass bei den Volksabstimmungen über die Kantonsgründung der zwar ebenfalls französischsprachige, aber protestantische Südteil des Berner Juras (Amtsbezirke La Neuveville, Moutier und Courtelary) stets mehrheitlich für den Verbleib bei Bern stimmte. Der deutschsprachige Bezirk Laufen ist zwar katholisch, die Sprache führte aber damals zum Entscheid, bei Bern zu verbleiben. Vom verbleibenden Kantonsgebiet nun territorial getrennt, wechselte er 1994 zum Kanton Basel-Landschaft.
Der vor allem konfessionelle Gegensatz gilt auch weiterhin, obwohl das Gewicht des Französischen im verkleinerten Kanton Bern geringer geworden ist und sich die Romands demzufolge noch unterdrückter fühlen müssten. Seit 1994 arbeitet die Assemblée Interjurassienne (eine Art von der Schweizerischen Eidgenossenschaft bestellte Kommission) an der Lösung der Jurafrage. Im September 2004 hat sie ein Projekt begonnen, das einen völlig neuen Kanton anvisiert, in dem Nord-Jura (heute Kanton Jura) und der Süd-Jura (Jura bernois) nach den Vorstellungen der Nordjurassier vereinigt werden sollen. Das Projekt soll 2006 abgeschlossen sein. Damit wird ein weiterer Anlauf unternommen, die nach den Vorstellungen des Nordjuras immer noch unterdrückten Bewohner des bernischen Südjuras von Bern zu lösen und damit die (fiktive) Einheit des jurassischen Volkes herzustellen.
Saignelégier et les Franches-Montagnes
Eine knappe halbe Stunde von La Chaux-de-Fonds und Biel entfernt, öffnet sich die grosszügige Freiberger Hochebene dem Besucher und lädt ihn ein, auf 1000 m Höhe mit den Pferden Bekanntschaft zu schliessen. Zu Fuss, zu Pferd, per Fahrrad, im Kanu, im Zigeunerwagen, per Langlaufskis oder Schneeschuhen - vielfach sind die Möglichkeiten, dies freie Natur der Franches-Montagnes zu entdecken. Tennis- Eis- und Reithallen sowie das Hallenschwimmbad ergänzen das reiche Angebot und sorgen dafür, dass der Gast bei jeder Witterung auf seine Kosten kommt.
Delémont et le pays vadais
Ungefähr 40 Autominuten von Basel und Biel entfernt, reizt das alte charmante Städtchen mit seinen Museen und Galerien zum Besuch und lädt den Reisenden ein, nicht nur die regionalen Eigenheiten zu entdecken, sondern auch den heissesten Jura-Sommer zwischen Stadt und bewundernswerten Schluchten, welche die Flüsse zwischen Bergen und Tälern gegraben haben.
| Kantonale Verwaltung Jura (Firmenporträt) | |
| Artikel 'JU-lien.org: Vereinfachter Zug...'auf Swiss-Press.com | |
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