Logoregister
HELPads





Medikamentenkosten brechen Rekordmarke






Helsana AG
Autor/Erfasser/Quelle
Helsana Versicherungen AG

Publikationsdatum
23.02.2026

Firmenporträt
Firmenporträt Helsana AG


- - - - - - - - - - START HELP.CH - PRESSEMITTEILUNG - - - - - - - - - -

Presse-Titel

Medikamentenkosten brechen Rekordmarke

Presse-Headline

23.02.2026, Im Jahr 2024 sind die Kosten für Medikamente in der Grundversicherung erneut gestiegen. Sie beliefen sich im ambulanten Bereich auf 9,4 Milliarden Franken – ein neuer Höchststand mit einem Plus von 323 Millionen Franken (+3,6%) gegenüber dem Vorjahr. Damit bleiben Medikamente ein zentraler und stetig wachsender Kostenblock der obligatorischen Krankenversicherung. Der diesjährige Arzneimittelreport beleuchtet die Ursachen für den Kostenanstieg, die Wirkung der neuen gesetzlichen Massnahmen zur Förderung von Generika und Biosimilars sowie aktuelle Erkenntnisse aus der Gendermedizin.

Presse-Text

2024 bezogen fast 7 Millionen Menschen – rund drei Viertel der Schweizer Bevölkerung – mindestens ein Medikament über die Grundversicherung. Die Zahl der Bezügerinnen und Bezüger stieg um 2,3%, die Zahl der abgegebenen Packungen sogar um 2,9%. Im Durchschnitt erhält heute jede Person, die Medikamente aus der OKP bezieht, 20 Packungen pro Jahr. Gleichzeitig werden neue Medikamente immer teurer: Die Preise neu zugelassener Präparate haben sich in den letzten zehn Jahren beinahe verdoppelt. Dies gilt auch für Produkte, die keinerlei Innovation beinhalten. Gesamthaft betrachtet sind einige wenige Medikamente besonders kostenintensiv: Allein die drei teuersten Präparate verursachten im Jahr 2024 zusammen Kosten von über 465 Millionen Franken. Eine rasche und konsequente Umsetzung des vom Parlament beschlossenen Kostenfolgemodells ist unumgänglich.

Verschleierte Preise lassen die Kosten steigen
Ein wesentlicher Treiber des Kostenwachstums ist die zunehmende Intransparenz im Preisbildungsprozess. Die Preisverhandlungen zwischen Bundesamt für Gesundheit (BAG) und Pharmaherstellern orientieren sich oft an künstlich überhöhten Schaufensterpreisen, die nicht den tatsächlich bezahlten Beträgen entsprechen. Solche Preise sollten nicht mehr für die Schweizer Preisbildung genutzt werden. Zudem werden Medikamentenpreise nur alle drei Jahre überprüft, was Preissenkungen verzögert und das hohe Preisniveau zementiert. Eine jährliche Überprüfung würde helfen, die Kosten zu senken.

Reformen zur Förderung von Generika und Biosimilars greifen – aber zu wenig
Mit mehreren gesetzlichen Neuerungen wollte das BAG im Jahr 2024 die Abgabe günstiger Nachahmerprodukte fördern. Dazu zählen die Erhöhung des differenzierten Selbstbehalts, neue Preisabschläge für Generika und Biosimilars sowie ein einheitlicher Vertriebsanteil. Diese Massnahmen zeigen Wirkung: Die Generikaquote stieg im ersten Quartal 2024 auf 70,2%, die Biosimilarquote auf 32,5%. Dennoch bleibt viel Potenzial ungenutzt – das Einsparziel von 250 Millionen Franken wurde mit rund 76 Millionen Franken deutlich verfehlt. Um die Kosten weiter zu senken, braucht es eine konsequente Umsetzung der Reformen und zusätzliche Anreize, etwa durch die Beibehaltung des differenzierten Selbstbehalts über die Obergrenze hinaus.

Gendermedizin: Unterschiede in der Versorgung, aber keine strukturelle Unterversorgung
Der Report beleuchtet auch geschlechtsspezifische Aspekte der Arzneimittelversorgung. Analysen zeigen, dass Männer und Frauen vor und nach einem Herzinfarkt leicht unterschiedlich behandelt werden, ohne dass sich daraus aber eine strukturelle Unterversorgung eines Geschlechts ableiten lässt. Bei Antidepressiva ist die Bezugsrate bei Frauen deutlich höher als bei Männern, die Dosierung unterscheidet sich jedoch kaum – obwohl es wissenschaftliche Hinweise gibt, dass Frauen und Männer Antidepressiva unterschiedlich aufnehmen und verarbeiten. Hier ist weitere Forschung nötig, um in Zukunft geschlechtsspezifische Behandlungen zu ermöglichen.


Medienkontakt:
Nico Nabholz
Media Relations
Helsana Versicherungen AG
Postfach
8081 Zürich
Tel.: +41 58 340 12 12
media.relations@helsana.ch

Ursprünglich wurde dieser Artikel am 02.12.2025 auf der Webseite der Helsana Versicherungen AG veröffentlicht.

Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.



Über Helsana AG

Die Helsana Versicherungen AG ist eine nicht börsenkotierte Aktiengesellschaft und in einer Holding organisiert.

Wir engagieren uns für die Gesundheit und Lebensqualität unserer Kunden. Wir beraten und koordinieren sie im Sinne der bestmöglichen Versorgungsqualität in jeder Gesundheitssituation. Mit innovativen Services und Angeboten bieten wir individuelle Unterstützung für einen gesunden Lebensstil.

Als Gestalterin im Schweizer Gesundheitssystem setzen wir uns daher für ein nachhaltiges, qualitativ hochstehendes, wettbewerblich organisiertes und kundenfreundliches Gesundheitssystem ein.



- - - - - - - - - - ENDE HELP.CH - PRESSEMITTEILUNG - - - - - - - - - -

Quelle: Helsana Versicherungen AG | Publiziert am 23.02.2026 | Aktualisiert um 08:37 Uhr


Weitere Informationen und Links:

 Helsana AG (Firmenporträt)
 Artikel 'Medikamentenkosten brechen Rek...'auf Swiss-Press.com
 Weitere Nachrichten der Branche




1664 Original Lager Bier 24x50cl

CHF 21.90 statt 43.80
Coop    Coop

A. Vogel Bio Kelpamare

CHF 3.35 statt 4.85
Coop    Coop

A.Vogel Vitamin D3 mit Brennnessel 180 Tabletten

CHF 5.75 statt 11.50
Coop    Coop

Abtei Ringelblumen Salbe

CHF 5.45 statt 10.95
Coop    Coop

Adventuros Hundesnack Mini Steaks Hirsch

CHF 3.95
Coop    Coop

Aigle Noir Viognier Pays D'Oc IGP

CHF 7.75 statt 11.95
Coop    Coop

Alle Aktionen »

11
15
28
31
35
40
5

Nächster Jackpot: CHF 12'700'000


13
24
28
33
35
5
9

Nächster Jackpot: CHF 130'000'000


Aktueller Jackpot: CHF 1'281'675




Abonnieren Sie unseren News­letter



Newsletter