29.07.2026, Sehr gutes Finanzergebnis widerspiegelt die Stärke unseres Geschäfts und die solide Kundendynamik in all unseren Unternehmensbereichen. Im zweiten Quartal 2026 erwirtschafteten wir einen Vorsteuergewinn von USD 3594 Mio. und einen Vorsteuergewinn auf zugrunde liegender Basis von USD 3887 Mio., was einem Anstieg um 64% bzw. 45% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Unser starkes Ergebnis für das zweite Quartal unterstreicht unsere Ertragskraft, mit einem breit abgestützten Wachstum über alle unsere Kerngeschäftsbereiche, vor allem im Global Wealth Management (GWM) sowie in der Investment Bank. Diese ausgewogene Performance reflektiert die anhaltende Kundendynamik, die Breite unseres Leistungsspektrums sowie die nachhaltigen Vorteile der Integration.
Der ausgewiesene Ertrag stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13% auf USD 13 700 Mio. Auf zugrunde liegender Basis verbesserte sich der Ertrag um 16% auf USD 13 348 Mio., vor allem dank des gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 14% gestiegenen Ertrags in unseren Kerngeschäftsbereichen. Im GWM stieg der Ertrag auf zugrunde liegender Basis um 14% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf USD 6997 Mio. Dabei erreichten alle Ertragsbereiche ein zweistelliges Wachstum gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Investment Bank (IB) zeigte eine herausragende Performance und den besten Ertrag, der je in einem zweiten Quartal erzielt wurde. Global Markets verzeichnete ebenfalls ein Rekordergebnis für ein zweites Quartal. Der Ertrag auf zugrunde liegender Basis stieg um 31% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf USD 3008 Mio., was dem Rekordquartalsergebnis bei Equities und bei Execution Services und Financing zu verdanken war. Auf regionaler Ebene trugen die Regionen APAC und Americas erheblich zu diesem Ergebnis bei. Bei Global Banking erhöhte sich der Ertrag auf zugrunde liegender Basis um 33% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf USD 693 Mio., gestützt auf das herausragende Abschneiden von Capital Markets. LCM entwickelte sich besonders positiv und konnte die Erträge im Vorjahresvergleich mehr als verdoppeln. ECM und DCM zeigten beide eine ebenfalls starke Performance.
Die verwalteten Vermögen des Konzerns lagen zum Ende des Berichtsquartals bei rekordhohen USD 7,3 Bio. Der Nettoneuzufluss an Vermögenswerten im GWM belief sich im Berichtsquartal auf USD 36 Mrd. Dies entspricht einer annualisierten Wachstumsrate von 3% und hat zu einem Anstieg des verwalteten Vermögens um 6% gegenüber dem Vorquartal beigetragen. Hohe Vermögenszuflüsse wurden vor allem in den Regionen Schweiz, EMEA und APAC verzeichnet. In der Region Americas konnte trotz saisonaler steuerbedingter Abflüsse in Höhe von rund USD 10 Mrd. ein Nettoneuzufluss an Vermögenswerten von USD 1 Mrd. generiert werden, der dem starken bestehenden Geschäft zu verdanken war. GWM verbuchte im Berichtsquartal einen Nettoneuzufluss gebührengenerierender Vermögenswerte von USD 13 Mrd., unter anderem dank der hohen Nachfrage nach unseren CIO-Lösungen. Die Nettoneugelder im Asset Management (AM) erreichten im Berichtsquartal USD 6 Mrd. Zu verdanken war dies insbesondere unserem Angebot «Separately Managed Accounts», unserem ETF-Geschäft und unserer Einheit Unified Global Alternatives.
Darüber hinaus standen wir Unternehmen und Privathaushalten in der Schweiz weiterhin zur Seite. Wir unterstützten sie mit unserer globalen Präsenz, unserer Beratung und unseren Kompetenzen. Im zweiten Quartal 2026 haben wir Unternehmen und Privathaushalten in der Schweiz Kredite in Höhe von rund CHF 40 Mrd. neu gewährt oder verlängert und zugleich als führende Kreditgeberin für die Schweizer Wirtschaft fungiert.
Auf Kurs, die Integration zum Jahresende 2026 im Wesentlichen abzuschliessen
Mit dem Abschluss der weltweiten Überführung aller früheren Credit-Suisse-Kundenkonten auf die UBS-Infrastruktur im März 2026 begann die letzte Phase der Integration. Wir erzielten im zweiten Quartal 2026 zusätzliche Kosteneinsparungen in Höhe von brutto USD 1,1 Mrd. Damit belaufen sich die insgesamt seit Jahresende 2022 erzielten Einsparungen nun auf brutto USD 12,6 Mrd. Dies entspricht mehr als 90% unserer insgesamt angestrebten Bruttoeinsparungen. Wir sind somit weiterhin auf gutem Weg, unser Einsparungsziel von rund USD 13,5 Mrd. bis zum Jahresende 2026 zu erreichen.
Per 30. Juni 2026 wurden mehr als 90% der alten IT-Anwendungen der Credit Suisse, die stillgelegt werden sollen, nicht mehr genutzt und rund 70% waren bereits vollständig ausser Betrieb genommen.
Wir sind auf Kurs, die Integration bis zum Jahresende im Wesentlichen abzuschliessen. Ausserdem sind wir gut aufgestellt, um per Jahresende 2026 unser Ziel einer Rendite auf das harte Kernkapital (RoCET1) von rund 15% (Exit Rate) zu übertreffen sowie unser angestrebtes Aufwand-Ertrags-Verhältnis von weniger als 70% (Exit Rate) zu erreichen und potenziell weiter zu verbessern.
Weiterhin starke Kapitalposition mit einer in jedem Umfeld soliden und widerstandsfähigen Bilanz
Unsere finanziellen Ergebnisse im ersten Halbjahr 2026 führten zu einer sehr guten Kapitalgenerierung, wodurch wir unsere Kapitalposition weiter stärken konnten: Mit einer harten Kernkapitalquote (CET1) von 14,4% und einer Leverage Ratio (CET1) von 4,4% übertreffen wir unsere Vorgaben von rund 14% bzw. mehr als 4,0%.
Dank unserer robusten Kapitalposition können wir weiterhin Ressourcen für profitable Wachstumschancen bereitstellen. Damit unterstützen wir auch unsere Kundinnen und Kunden und können gleichzeitig unsere Kapitalrückführungsziele erfüllen. Zu diesen gehören auch Abgrenzungen für Dividendenerhöhungen im mittleren Zehnprozentbereich im zweiten Quartal. Darüber hinaus haben wir im Juli unser letztes Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen. Wir beginnen nun ein neues Aktienrückkaufprogramm, das bis spätestens zum Ende des zweiten Quartals 2027 Rückkäufe im Wert von USD 3 Mrd. vorsieht. Eine Rückstellung für das neue Programm ist in unserer harten Kernkapitalquote (CET1) per 30. Juni 2026 vollständig berücksichtigt.
Wir planen, in den nächsten drei Monaten Aktien im Wert von mindestens USD 1 Mrd. zurückzukaufen. Der Betrag und das Tempo der Aktienrückkäufe hängen von unseren kurzfristigen Finanzergebnissen und - aussichten, der Aufrechterhaltung einer harten Kernkapitalquote (CET1) von rund 14% und zusätzlicher Klarheit im Hinblick auf die parlamentarische Beratung über die Kapitalisierung ausländischer Beteiligungen ab.
Mit strategischen Investitionen in unser Geschäft das langfristige Wachstum fördern und UBS für die Zukunft positionieren
Wir investieren weiter gezielt in Technologie, einschliesslich KI, sowie in unsere Kompetenzen und Talente, um UBS für die Zukunft zu positionieren. Gleichzeitig verbessern wir das Kundenerlebnis, entwickeln unsere Infrastruktur weiter und steigern unsere Effizienz.
Wir treiben unsere neun grossen End-to-End-KI-Transformationsprojekte weiter voran und bauen unsere produktiv eingesetzten KI-Lösungen aus. Diese decken bereits 560 Anwendungsfälle ab (ein Plus von 92% gegenüber dem Vorjahreszeitraum, mehr als 920 weitere Anwendungsfälle befinden sich in der Entwicklung).
Darüber hinaus stellen wir unseren Mitarbeitenden weiterhin die KI-gestützten Tools zur Verfügung, die sie benötigen, um unsere Kundinnen und Kunden und unser Unternehmen im Alltag bestmöglich zu unterstützen. Heute nutzen rund 18 000 unserer Entwickler KI über den gesamten Softwareentwicklungszyklus hinweg – von der Codegenerierung und -analyse über die Testautomatisierung bis hin zum Anforderungsmanagement. Mehr als ein Viertel der KI-generierten Vorschläge wird direkt in den Produktivcode übernommen. Dies steigert die Produktivität und beschleunigt die Softwareentwicklung.
Ausserdem können mittlerweile alle UBS-Mitarbeitenden eigene KI-Agenten erstellen. Dies versetzt uns schneller in die Lage, KI sicher und in grossem Massstab im Unternehmen einzusetzen. Und es lässt unseren Mitarbeitenden mehr Zeit für die Entscheidungsfindung, die Zusammenarbeit sowie die Schaffung von Mehrwert für Kundinnen und Kunden.
Um die Grundkenntnisse und die praktische Anwendung von KI weiter zu fördern, haben wir kürzlich die Initiative AI Power Hour ins Leben gerufen. Sie räumt den Mitarbeitenden jede Woche eine Stunde Zeit ein, um ihre KI-Kompetenzen auszubauen. Der Fokus liegt dabei auf der kontinuierlichen Optimierung ihrer täglichen Arbeitsabläufe zum Vorteil unserer Kundinnen und Kunden.
Gleichzeitig vertiefen wir unsere Partnerschaften mit führenden Hyperscalern, wegweisenden KI-Entwicklern, FintechUnternehmen, Daten- und Plattformanbietern sowie wissenschaftlichen Einrichtungen. Ziel ist es, Innovationen voranzutreiben und schneller und wirksamer transformative Kompetenzen zu entwickeln.
Im Berichtsquartal nahm das Oxford-UBS Centre for Applied Artificial Intelligence offiziell seine Tätigkeit auf. Diese wegweisende Partnerschaft mit der University of Oxford unterstreicht unser Engagement für Innovation und eine verantwortungsvolle Nutzung von KI.
Das Centre bringt führende Wissenschaftler und Fachleute von UBS zusammen, um den Einsatz von KI in der Praxis zu beschleunigen und zugleich das Verständnis ihrer Auswirkungen auf Unternehmen, Volkswirtschaften und die Gesellschaft insgesamt zu vertiefen. Durch die Verbindung von unabhängiger Forschung und Gemeinschaftsprojekten innerhalb der Branche wird die Partnerschaft dazu beitragen, bahnbrechende Fortschritte im Bereich der KI in praxisnahe Lösungen zu überführen.
Unsere Investitionen in differenzierte KI-gestützte Lösungen für unsere Kundinnen und Kunden finden weiterhin Anerkennung. Unser IB Global Research Team erhielt kürzlich den Celent 2026 Model Sell Side Award for GenAI Automation. Diese Auszeichnung würdigt den erfolgreichen Einsatz generativer KI in zahlreichen Arbeitsabläufen und entlang der gesamten Research-Wertschöpfungskette. Unter anderem konnten neue Produkte entwickelt, die Produktivität gesteigert und das Kundenengagement verbessert werden. Darüber hinaus wurde unsere führende US-Plattform für KIgenerierte Erkenntnisse mit dem Celent 2026 Model Wealth Manager Award in der Kategorie «Data, Analytics and AI» ausgezeichnet.
Auch bei digitalen Vermögenswerten verfolgen wir weiterhin einen kundenorientierten Ansatz. Wir wollen unseren Kunden einen vertrauenswürdigen und regulierten Zugang zu On-Chain-Geld, -Vermögenswerten und -Märkten bieten. Wir arbeiten mit anderen Unternehmen und Partnern aus unserer gesamten Branche zusammen, um Kompetenzen, eine grundlegende Infrastruktur und konkrete Angebote für tokenisierte reale Vermögenswerte und digitales Geld aufzubauen. Im April schlossen wir uns einer Initiative an, die ausgewählte Anwendungsfälle für einen Schweizer-Franken-Stablecoin in einer gesicherten digitalen Live-Umgebung in der Schweiz testet. Zuletzt haben wir mit Erfolg unsere ersten grenzüberschreitenden, auf Stablecoins basierenden Zahlungen für Firmenkunden unter realen Bedingungen durchgeführt.
Vor Kurzem haben wir eine strategische Partnerschaft zwischen unserer Einheit Unified Global Alternatives und MSCI angekündigt. Sie steht im Einklang mit unserem Fokus auf Innovation und der Nutzung von Daten und Technologie zur Verbesserung des Kundenerlebnisses und konzentriert sich darauf, die Transparenz und die Standardisierung an den Privatmärkten voranzutreiben. Die Zusammenarbeit verbindet die Expertise von UBS als führendem Limited Partner im Bereich alternative Anlagen mit den unabhängigen Daten, Analysen, Modellen und der KI-gestützten Technologie von MSCI. Gemeinsam wollen UBS und MSCI Herausforderungen angehen, welche die Branche seit Langem prägen – insbesondere das fragmentierte Datenangebot und die begrenzte Transparenz –, und zugleich zu einer Verbesserung des Entscheidungsprozesses für Kundinnen und Kunden bei Anlagen an den Privatmärkten beitragen. Zudem wird UBS zu den ersten Nutzern der KI-gestützten Plattform von MSCI gehören und mit MSCI zusammenarbeiten, um die breitere Marktakzeptanz der Plattform sowie eine stärkere Standardisierung über die Privatmärkte hinweg zu fördern.
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Die UBS ist ein global führendes Finanzinstitut mit Hauptsitz in Zürich und Basel.
Die UBS ist eine Schweizer Grossbank. Sie zählt zu den weltweit grössten Vermögensverwaltern. Ursprünglich war der Name das Akronym aus französisch Union de Banques Suisses bzw. italienisch Unione di Banche Svizzere, später dann auch englisch Union Bank of Switzerland
Für anspruchsvolle Kundinnen und Kunden auf der ganzen Welt erbringt UBS Dienstleistungen im Wealth Management, Investment Banking und Asset Management.
| UBS Switzerland AG (Firmenporträt) | |
| Artikel 'Performance zweites Quartal 20...'auf Swiss-Press.com | |
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